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wURSTs philosophisches Wörterbuch: „Kunst“

19. Januar 2012

„Kunst“ ist ein Werk oder eine Handlung, welche das Potential hat Informationen zu vermitteln, die durch Nicht-Kunst nicht oder nur schwieriger vermittelbar ist.

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Autsch

6. Januar 2012

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Der Schwanz hängt rechts

17. November 2011

Lange schon war es kolportiert worden, letzte Woche haben Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht-Niemeyer sich öffentlich zu ihrer Paarbildung bekannt.

Lafontaine reiht sich damit in der langen Liste der Polit-Sugar-Daddys ein, die von Fischer und Müntefering angeführt wird.

Das sollte mich eigentlich nicht interessieren. Es ist privat. Mögen sie glücklich sein. Mich wollte sie ja nicht. Blah blah.

Aber: Irgendetwas stinkt mir an Lafontaines Lebenswandel. Heißt Sozialismus nicht, dass der Mensch sich redlich müht so zu leben, dass alle so leben könnten wie dieser Mensch? Sozialismus hat doch wohl etwas mit dem fairen Aufteilen der vorhandenen Ressourcen zu tun – vor allem natürlich mit der Aufteilung des Kapitals. Wie verhält sich der Sozialismus jedoch zu anderen knappen Ressourcen, zum Beispiel mit der erzielbaren Aufmerksamkeit beim anderen Geschlecht?

Lafontaine ist in dieser Hinsicht zweifelsohne ein Schnösel. Zwei Söhne aus drei Ehen und jetzt mit der ebenfalls verheirateten und 26 Jahre jüngeren Wagenknecht-Niemeyer liiert. Wenn man die amourösen Eskapaden von Lafontaine in Kapital umrechnet, steht er auf der Stufe eines Stahlbarons, der auf seine alten Tage eine Kinokette aufkauft, nur um alle Mitarbeiter zu entlassen, das Popcorn wegzufressen und sich die Filme ganz alleine reinzuziehen.

Ich kann mir jedenfalls nicht ausmalen, wie es möglich sein sollte, das Bild des raffgierigen Investmentbankers glaubhaft auszumalen, wenn man selber so ein Schnösel wie Lafontaine ist.

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Kurzes Lob des Analogen

8. Oktober 2011

Man mag sich wundern, warum es der Wissenschaft nicht gelingt, künstliches Leben zu fabrizieren. Nicht einmal so etwas wie Salinenkrebse, die doch wie trocken Korn tot vor uns liegen und denen mit ein wenig Wasser Leben eingehaucht werden kann. Das Unvermögen wird jedoch weniger verwundern, wenn bedacht wird, dass der Mensch nicht einmal einen guten Whisky synthetisieren kann. Was innerhalb einiger Jahrzehnte in den Whiskyfässern vor sich geht, scheint genauso mysteriös zu sein, wie die Wiederbelebung des Salinenkrebses.

Warum sind einige Dinge auf überschaubare Daten reduzierbar und damit digitalisierbar – wie die Musik auf einer CD – und andere nicht – wie der Geschmack eines guten Weins? Die Erklärung ist, dass die Dinge leicht digital vermittelt werden können, die nicht unmittelbar wahrgenommen werden. Text, Audio und Video leben in und von der Vorstellungswelt, die je schon im Subjekt präexistiert. Spärliche digitale Information reichen aus, um diese Vorstellungen anzuregen, die Musik spielt jedoch im Subjekt und wurde analog vermittelt.

Das ist auch der Grund, warum dieses Blog so dürftig bestückt wird. Könnte ich hier Whisky reichen, wäre mehr da. Ich trinke übrigens gerade einen 18-jährigen Bruichladdich. Guten Abend.

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9//11: Steckte Adolf Hitler dahinter?

11. September 2011

Bei einer Google-Suche (ich wollte mir einen neuen Sportwagen kaufen) entdeckte ich heute - zufälligerweise am 10. Jahrestag des sogenannten Neun Elf Ereignis - einen bizarren Zusammenhang:

Aber – haha – das ist vollkommener Blödsinn: Adolf Hitler kann unmöglich mit den Anschlägen zu tun haben, denn er war 2001 ja schon tot! Nur: in den USA weiß das ja kaum jemand, deswegen ist es seltsam, dass der von mir ausgewiesene Zusammenhang dort noch nicht entdeckt und ausgeschlachtet wurde.

Vielleicht haben die Amerikaner auch deswegen Hitler nicht als Urheber der Anschläge identifiziert, weil die tatsächliche Gefahr so schnell erkannt wurde:

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Guido Westerwelle – eine späte Würdigung

28. August 2011

Als 1998 eine rot-grüne Regierung gebildet wurde und der etwas unbedarft aber nicht gefährlich wirkende Gerhard Schröder als Vizekanzler und Außenminister Joschka Fischer in sein Kabinett berief, war für mich als damaliger Grün-Wähler die Welt ganz in Ordnung. Ein Jahr später überredete Fischer seine inzwischen von der Macht korrumpierte Partei zum ersten deutschen Kriegseinsatz seit dem zweiten Weltkrieg und ließ ohne UN-Mandat Bomben auf ganz Serbien regnen. Er sah eine NATO-Intervention im Kosovo als humanitäre Pflicht, verteidigte jedoch das Vorgehend Russlands in Tschetschenien.

Es gibt heute keinen Politiker, den ich aufgrund seiner Lebensleistung und seiner Persönlichkeit mehr verabscheue als Joschka Fischer. Er personifiziert für mich die Zäsur der politischen Aufrichtigkeit von zwei Generationen.

Als sich 2009 anbahnte, dass Guido Westerwelle in einer schwarz-gelben Koalition zum Vizekanzler und Außenminister werden könnte, wurde ich von einem mehrere Monate anhaltenden Würgreflex verfolgt. Als das Befürchtete tatsächlich eintrat, gepaart mit einer irgendwie unverständlichen Hotel-Umsatzsteuerausnahme, schwanden meine Vorbehalte gegen Westerwelle zwar nicht, aber das Würgen wich irgendwann der Normalität und stellte sich nur zwischenzeitlich wieder ein, wenn Westerwelle zum Beispiel von einem überbordenden Sozialstaat phantasierte. Anfang 2011 jedoch geschah das Ungeheuerliche: ein unter NATO-Kumpels eigentlich Kloßbrühen-klarer und praktisch risikofreier Vernichtungskrieg gegen den damals noch existierenden Staat Libyen wurde von der Bundesregierung nicht unterstützt. Ganz richtig erklärte Westerwelle, dass die Einrichtung einer sogenannten Flugverbotszone nicht anderes bedeutet, als den verkappten Freibrief für die systematische Bombardierung des gesamten Staates. Westerwelle weiß, dass er moralisch richtig entschieden hat, darf dies aus Parteiräson jetzt jedoch nicht mehr sagen – denn Altkanzler Kohl und Joschka Fischer haben sich zusammengetan, um die Zurückhaltung der deutschen Regierung in Libyen zu geißeln.

Ich möchte nicht so weit gehen zu sagen, dass ich Guido Westerwelle jetzt so verehre wie ich Joschka Fischer verachte. Aber zumindest zeigt mir diese direkte politische Parallele, dass Demokratie eben doch Glückssache ist.

Übrigens, Sarkozy: Dich kriegen sie wegen der Stuss-Kahn Sache am Arsch, Du mieser Wicht.

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2083 – A European Declaration of Independence (Summary)

26. Juli 2011

2083+-+A+European+Declaration+of+Independence Part 1

2083+-+A+European+Declaration+of+Independence Part 2

 

Siehe auch: http://krigsspel.se/forum/viewtopic.php?t=1630

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wURSTs philosophisches Wörterbuch: „Realität“

17. Juni 2011

Realität ist die Menge der Tatsachen, die unabhängig von Phänomenen existieren. Da sich Tatsachen dem Subjekt nur über Phänomene erschließen, ist Realität eine Universalie. Über die Existenz von Realität können daher nur Vermutungen angestellt werden.

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wURSTs philosophisches Wörterbuch: „Wille“

15. Juni 2011

Der Wille ist das intuitive Empfinden, eine vorausgegangene Handlung planvoll ausgeführt zu haben.

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Der sINN des Universums (3a): Gottes Werk und Teufels Beitrag

29. Mai 2011

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