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Official Voting Recommendation for Today’s United States Elections – Presented by the hANNES wURST Board of Political Education

Dear U.S. Voter,

it is tough luck to have the freedom to vote in a state where only a criminal and a clown run for the highest office. Never before did the word „choice“ mean so little. My condolences.

However, there is still one meaningful action that you as a voter can take:

https://en.wikipedia.org/wiki/Spoilt_vote

Why spoil your vote instead of not voting at all? By spoiling your vote you clearly signal that you refuse to give your vote to a criminal or a clown – but you are not too lazy to vote.

You may be hesitant thinking „but if too many voters that would normally vote for the clown spoil their votes, then they help bringing the criminal to power“. Or vice versa.

If you think like that, then you still haven’t realized that it really does not matter if a criminal or a clown govern your country and in this event you should vote for what you think is the lesser evil.

But if your conclusion is that it really does not matter and that this is not the democracy you want, then spoil your vote.

Sincerely Yours

Board of Political Education
hANNES wURST

Hausmänner-KI im Selbsttest

Seit einiger Zeit lege ich meine Fotos auf https://photos.google.com ab. Kostet nichts, beliebig viel Speicherplatz, geringfügige Kompression (die mir nicht auffällt). Die Originale habe ich noch auf dem Rechner, aber meine Fotos gucke ich eigentlich nur noch auf Google Photos an.

Das liegt auch an dieser tollen KI. Eigentlich ist „KI“ reichlich gestelzt für eine Software, die sich nur durch Pixel filtert. Immerhin verbinden wir mit Intelligenz etwas Höheres, aber es geht ja nur um schwache KI, und dieser Klasse werden noch weitaus primitivere Werkzeuge zugerechnet (Hofstatter nennt eine Klospülung als Beispiel – auch hier gibt es ein intelligentes Feedback wenn der Spülkasten wieder voll ist).

Das tolle an der Google Photos KI ist, dass ich meine Fotos nach Personen klassifizieren kann. Wenn ich einmal eingegeben habe, wie eine Person heißt, ordnet Google diesen Namen allen Fotos zu, auf denen die Person vertreten ist. Das funktioniert ziemlich zuverlässig. Man kann aber auch einfach einen Begriff eingeben, viele Objekte erkennt Google daraufhin.

Beispiel: Suche nach „katze“. Hier die ersten Treffer:

IMG_1077

Das erste hat Google verwechselt, es ist ein ausgestopfter Marder (zu besichtigen im formidablen Lokal des Märchenwald Altenberg). Erstaunlich ist, dass Google auch eine Katze erkennt, die ohne Kopf abgebildet ist:

Capture

Der Algorithmus scheint den Körper und das Haarige daran zu erkennen. Auch mit abstrakten Abbildungen hat die KI keine Probleme:

Capture2

OK, das sollte zwar eigentlich ein Osterhase sein, aber Google erkennt richtig, dass es wohl eher eine Katze ist. Durch eine Tarnung der Katze lässt sich Google nicht täuschen:

FunnyFaces_2011-11-14_19-55-51

Das folgende Bild erkennt Google ebenfalls als Katze, es handelt sich jedoch um einen ramponierten Bären aus dem Leipziger Zoo:

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Man sieht, das Programm ist noch nicht perfekt. Andererseits gibt es so viele seltsame Katzen, dass auch ein Mensch kaum alle als solche identifizieren kann. Ein Hoch auf die schöne neue Welt der künstlichen Intelligenz.

Fünf goldene Lauftipps

  1. Laufe nur so schnell, dass Du noch mit Dir selber reden kannst.
  2. Alle Passanten zu grüßen ist heutzutage unüblich.
  3. Setze nur zu Überholmanövern an, wenn Du sie innerhalb von drei Minuten bewältigen kannst.
  4. Das Trippeln und Hüpfen an Ampeln kann eine Panik auslösen.
  5. Laufe nicht schreiend in Unterführungen hinein, falls Du älter als 13 Jahre alt bist.

Diese Regeln gelten übrigens gleichermaßen für das Jogging, Wogging und den Nordic Walk. Wer sie beachtet, wird stets viel Freude am Laufen haben. Waidmanns/fraus Heil!