Einige wertvolle Anregungen bezüglich der US-Amerikanischen Waffengesetzgebung

Meistens wird über Präsident Trump und seine Ideen nur gemeckert, aber ich möchte konstruktive Kritik üben. Nach dem erneuten Massaker in Parkland hat Trump bereits einige gute Ideen um die Sicherheitslage der jungen Menschen zu verbessern. Dem möchte ich einen Drei-Punkte Sicherheitsplan hinzufügen.

  1. Schulen abschaffen
    Die schlimmsten Massaker werden in Schulen verübt. Das liegt daran, dass Schulen die Orte grausamer Enttäuschungen und gleichzeitig exzellentes Menschenjagdrevier sind. Deswegen ist die wichtigste Maßnahme die ausnahmslose Abschaffung aller Schulen. Das bisschen Müll, das die Kinder heutzutage lernen müssen, kann ohne weiteres eine App vermitteln.
  2. Altersbegrenzung für den Kauf und den Besitz von Waffen abschaffen
    Liegt die Altersgrenze bei 16 Jahren, dann steht vielleicht ein bewaffneter 16-Jähriger einem unbewaffneten 15-Jährigen gegenüber. Und so weiter. Deswegen sollte es kein Mindestalter für den Kauf und den Besitz von Waffen geben.
  3. Nur noch schallgedämpfte Waffen zulassen
    Selbstverständlich ist es unangenehm, von einer Schusswaffe verletzt oder getötet zu werden. Dabei wird oft übersehen, dass die lauten Schussgeräusche auch für Personen unangenehm sind, die sich nicht in der direkten Schussbahn jedoch in der Nähe aufhalten. Mit einem Knalltrauma ist nicht zu spaßen, deswegen: Schalldämpferpflicht!

 

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Die Kultur des Selbstgesprächs

Das gemeine Selbstgespräch (soliloquium vulgaris) ist die wahrscheinlich am meisten  unterschätzte moderne Form der Kommunikation.

Zur Unterscheidung:

  • Wer in einer unbeobachteten Situation Gedanken laut ausspricht, führt damit kein Selbstgespräch.
  • Wer einseitig auf sich selbst einredet, führt noch kein Selbstgespräch.
  • Ein Selbstgespräch führt ausnahmslos die Person, die im Gespräch verschiedene Perspektiven einnimmt, die miteinander kommunizieren.

Beispiel für ein echtes Selbstgespräch:

„Eine halbe Flasche Rotwein und zwei Whiskey am Abend machen einen Alkoholiker aus Dir. – Aber bis zu einer Flasche Rotwein am Tag ist gesund, und zwei Whiskey sind weniger als eine halbe Rotweinflasche. – Berauschendes, Glücksspiel, Opfersteine und Lospfeile sind ein Gräuel! – Wer hat das gesagt? – Keine Ahnung, was sind Lospfeile? – Ich trinke noch einen Whiskey, ich glaube das ist immer noch weniger als eine halbe Flasche Wein.“

Wie man sieht, kann das gemeine Selbstgespräch eine durchaus nutzbringende Unterhaltung ergeben, und wer möchte verurteilen, dass das Gespräch in Wahrheit nur von einer Person geführt wird?

Angenommen, diese Person ist die letzte noch lebende Person. Möchten wir sie auch jetzt noch des Selbstgesprächs schelten? Alle noch lebenden Personen hören ihren Dialog ja an.

In wie vielen Situationen ist es jedoch einer Person völlig unbekannt, ob außer ihr selber noch Personen leben? Während jedes Toilettengangs kann man sich nicht sicher sein, ob währenddessen überhaupt noch eine weitere Person am Leben ist. Das Selbstgespräch ist (zumindest) dann die beste Alternative.

Daraus folgt, dass ein Selbstgespräch zumindest in Abwesenheit anderer Personen die vernünftigste Form der Kommunikation ist.

Glücksfall Donald Trump

Natürlich gefällt es mir nicht, dass Trump sich mit Einreiseverboten, einem unsäglichen Kabinett und drohendem diplomatischem Amok hervortut. Aber was sind diese kleinen Nachteile im Vergleich zu dem unglaublichen Spaß, den er mir jetzt schon gemacht hat. Sein Wahlkampf und seine bisherige (kurze) Amtszeit sind geprägt von der völligen Abwesenheit von Langeweile.

Im Gegensatz zu Angela Merkel, die nur einem im Quartal ihren Kopf aus der Höhle streckt um „weiter so“ zu nuscheln, ist Donald Trump ununterbrochen bemüht, ein paar Knallfrösche in die Menge zu werfen, und hält damit Politik, Institutionen und das Wahlvolk wach. Daher ist so gut wie ausgeschlossen, dass niemand bemerkt, wenn er zum Beispiel einen Atomschlag gegen Deutschland anzetteln will.

Sollte es hart auf hart kommen, und Trump dreht tatsächlich so durch, wie einige Kommentatoren befürchten – zum Beispiel indem er reihenweise im Stile Erdogans verdiente Menschen ihres Amtes enthebt – dann bin ich mir sicher, dass die US-Amerikaner eine einfache Antwort darauf finden würden. Immerhin ist das Volk in den USA bis an die Zähne bewaffnet.

Dann gibt es keinen lovely crazy Donald mehr, sondern wieder so langweile Sonnyboys wie Clinton oder Obama (Clinton war ja wenigstens ein sexgeiler Schmierlappen, aber an Obama erinnere ich mich jetzt schon nicht mehr). Oder es kommt erneut ein dämlicher Bush mit seinem roten Nacken angetrabt. Unter solchen Präsidenten muss man viel mehr Angst vor einer „New World Order“ haben. Trump wird es hingegen kaum schaffen, auch nur sein eigenes Oberstübchen in Ordnung zu bringen.

Official Voting Recommendation for Today’s United States Elections – Presented by the hANNES wURST Board of Political Education

Dear U.S. Voter,

it is tough luck to have the freedom to vote in a state where only a criminal and a clown run for the highest office. Never before did the word „choice“ mean so little. My condolences.

However, there is still one meaningful action that you as a voter can take:

https://en.wikipedia.org/wiki/Spoilt_vote

Why spoil your vote instead of not voting at all? By spoiling your vote you clearly signal that you refuse to give your vote to a criminal or a clown – but you are not too lazy to vote.

You may be hesitant thinking „but if too many voters that would normally vote for the clown spoil their votes, then they help bringing the criminal to power“. Or vice versa.

If you think like that, then you still haven’t realized that it really does not matter if a criminal or a clown govern your country and in this event you should vote for what you think is the lesser evil.

But if your conclusion is that it really does not matter and that this is not the democracy you want, then spoil your vote.

Sincerely Yours

Board of Political Education
hANNES wURST