Menschengemachter Klimawandel: bizarrer Größenwahn oder Verschwörungsmythos?

Wahrscheinlich wird der Titel nicht jedem gefallen, einige werden vielleicht sagen: „Klimawandel, das ist doch einfach ein schönes Hobby, so wie Ponyreiten oder Junggesellenabschied.“ Jedoch: wer so denkt, ist wahrscheinlich Verschwörungsleugner. Aber der Reihe nach.

Opfer des Wahns

Natürlich ist es völlig abwegig zu denken, dass der Mensch das Klima beeinflussen könnte, selbst wenn er wollte. Menschen, die in London (ca. 150 Regentage im Jahr) oder Seattle (ca. 160 Regentage im Jahr) leben, können davon ein Lied singen. Ganz egal was die Menschen essen, mit welchem Auto sie fahren oder ob sie nur noch einmal in der Woche duschen: das Wetter in London oder Seattle ist einfach Mist. Könnte der Mensch daran irgendetwas ändern, er hätte es längst getan.

Es gibt wenige Legenden über die Beeinflussung des Wetters durch den Menschen. Da werden Wolken durch „Impfung“ zum Abregnen gebracht, besonders gerne für russische Militärparaden. Man beachte die lustige Referenz zur Corona „Impfung“. Außerdem können Blitze abgeleitet werden, Pflanzen mit Rauch vor Frost geschützt werden und ein paar weitere Taschenspielertricks. Nichts davon hat im Entferntesten die Dimension einer wahrhaften Klimabeeinflussung, weswegen die Idee vom „menschengemachten Klimawandel“ nur als Größenwahn oder Science-Fiction-Idee bezeichnet werden kann.

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Steigert man sich erst in solche Ideen hinein, ähneln sie bald einem Religionswahn, der besonders für unerfahrene und naive Gemüter gefährlich werden kann, weil reale Gefahren wie Teenagerschwangerschaften oder Taschengeldkürzungen aus dem Blick geraten.

Die Verschwörer

Wer aber entwickelt solche wahnwitzigen Ideen und warum? Die Grundidee geht auf den schillernden französischen Revolutionär Jean Baptiste Fourier zurück, der schon 1824 erkannte, dass die Erde durch ihre Atmosphäre warm gehalten wird, weil das Licht der Sonne zwar relativ einfach durch die Atmosphäre dringt, Wärmestrahlen jedoch zum Beispiel durch Wasserdampf daran gehindert werden, wieder in den Weltraum zu entweichen. Schon Fourier leitete daraus ab, dass der Mensch das Klima beeinflussen könne. Eine Idee, die vielleicht aus einem revolutionären „Power to the People“ Gedanken entstammte, wie ihn sicherlich auch Karl Marx propagiert hätte, wenn Marx sich zusätzlich mit dem Klima beschäftigt hätte.

Erst 2006 wurden Fouriers Ideen von Al „Ozone Man“ Gore weitergesponnen: in seinem dokumentarischen Weckruf „An Inconvenient Truth“ ödete Gore (fünf Jahre nach Ende seiner Vizepräsidentschaft und nachdem er einsehen musste, dass er keine Chance auf das Amt des Präsidenten haben würde) das Publikum durch 96 Minuten Klimapropaganda, was ihm einen Oscar und den Friedensnobelpreis einbrachte. Das allein erklärt aber noch nicht die Klimawandelbegeisterung des „carbon billionaire“: er selber profitierte auch über eine von ihm gesteuerte Investmentfirma finanziell von den anschließenden staatlichen Maßnahmen gegen den Klimawandel.

Al Gore ist ein exemplarischer Klimaverschwörer. Nach außen gibt er den Warner und Beschützer, aber seine wahren und verdeckten Intentionen sind Bestätigung und Profit. Al Gore wird aus Angst vor dem Klimawandel nicht selber auf irgendetwas verzichten müssen, er wird jedoch stets zum Verzicht aufrufen. Verdeckte Interessen und gemeinschaftliches Handeln machen eine Verschwörung aus, und Gore hätte ohne den Support der „scientific community“ nicht erfolgreich sein können.

Klimaforscher, die den Treibhauseffekt heute als weniger gefährlich beschreiben, als er nach dem Stand der Forschung ist, müssen erstens befürchten, als Klimaleugner selber Reputation einzubüßen und würden zweitens ihrer eigenen Forschungstätigkeit die finanzielle Grundlage nehmen, denn nur bei anhaltender Klimaangst werden hohe Budgets für die Klimaforschung bereitgestellt. Hierin liegt eine weitere Parallele zur Virologie in Pandemiezeiten.

Solange die Klimadebatte von Verschwörern und ihren Opfern beherrscht wird, lohnt es sich nicht, ernsthaft an der Diskussion teilzunehmen oder eigenen Lebensgewohnheiten in Frage zu stellen. Eine sinnvolle Strategie könnte sein, sich gleichzeitig stets besorgt zum Klimawandel zu äußern, denn der Druck auf Klimaleugner wird größer. Wer in seinen Aussagen zum Klimawandel konform „zu der überwältigenden Mehrheit der Wissenschaftler“ bleibt, hat nichts zu befürchten und muss dennoch rein gar nichts für oder gegen den Klimawandel tun, denn das tun die wahrhaft vom Klimawand überzeugten Menschen auch nicht.

Man könnte, als Kodex, kleine Ungenauigkeiten in seine Aussagen einbauen, zum Beispiel von „Klimawand“ statt „Klimawandel“ sprechen, damit Eingeweihte die eigenen Aussagen besser einordnen können.

3 Gedanken zu „Menschengemachter Klimawandel: bizarrer Größenwahn oder Verschwörungsmythos?

  1. motherhead

    Es gibt heutzutage keinen ernsthaften wissenschaftlichen Zweifel daran, dass der Klimawandel menschengemacht ist in dem Sinne, dass die Lebensweise der Menschen zu steigenden Temperaturen und damit verbunden katastrophalen Auswirkungen auf das globale Ökosystem führt.
    Alles andere ist Humbug.

    Antwort

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