Politiker fordern: Sanktionen auf russische Produkte ausweiten

Provokation: Russisches Brot

Provokation: Russisch Brot

Bielefeld – Mehrere Politiker fordern, die Sanktionen gegen Russland auf Nahrungsmittel auszuweiten. Außer russischem Brot würde dies verschiedene Alkoholika, russische Eier und den beliebten Borschtsch treffen. Es reiche nicht, russische Literatur zu verbieten und den Staat vom Eurovision Song Contest auszuschließen, vielmehr wäre es jetzt an der Zeit, die Existenz Russlands innerhalb der NATO komplett zu verleugnen. „Putin erzählt Lügengeschichten, spielt sich als Cowboy auf und steckt alten Leuten Dreck in die Schuhe“ ist der entrüstetet Tenor. Moskau solle endlich seinen Einfluss in der Region geltend machen und auch den Rest der Ukraine befreien.

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2 Gedanken zu „Politiker fordern: Sanktionen auf russische Produkte ausweiten

  1. genova68

    Sehr richtig. Außerdem sollte im Winter sibirische Kälte in Deutschland verboten werden.

    Ich mache dich nebenbei auf einen beliebten Grammatikfehler aufmerksam: Es heißt „vielmehr sei es jetzt an der Zeit“, nicht wäre. Indirekte Rede bedingt Konjunktiv I. Aber sei getröstet, das ist Wissen, das gesamtgesellschaftlich so langsam verlustigt geht. Selbst Journalisten können das nicht mehr. Und es gibt im Internet eine ganz avantgardistische Grammatikseite, inoffiziell, die bereits beide Konjunktive in der indirekten Rede für machbar hält.

    Eine Vereinfachung deutscher Grammatik wäre übrigens ein zusätzliches deutliches Signal an die Russen, die mit ihrer komplizierten Sprache dann bald alleine dastünden.

    Antwort
    1. hANNES wURST Autor

      Vielen Dank auf dem Hinweis, da muss ich mal zu meinem Lecktor beschwerden. Wenn die Entrüstung über amerikanische Bespitzelung ernst gemein wäre, dann wäre doch jetzt eine Gelegenheit, Loyalitäten weniger einseitig zu pflegen. Man sieht daran, dass die Regierung die Spionage durch verbündete Staaten prinzipiell hinnimmt – was ich wiederum richtige finde, denn jedes Land spioniert so gut es kann. Was mir bei der Sache am meisten stinkt ist die propagandistische Berichterstattung der deutschen Leitmedien.

      Antwort

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