Fuck the Energiesparlampe

Ikea ist ein Paradies für Energiesparlampenjunkies! Ganz neue Typen. Das tückische an den LED Lampen: sie halten vielleicht 20.000 Stunden, aber nach 1.000 Betriebsstunden gibt es eine neue Version mit irgendwelchen sinnlosen Vorteilen, und man muss alle auswechseln. Dieses Prinzip kommt aus der Softwaretechnik, sprang auf die Elektronik über und erreicht gerade den Heiratsmarkt.

Diese Zeilen wollte ich eigentlich einem Freund mailen, dann dachte ich mir: warum nicht bloggen? Kostet mich maximal einen Leser! Denn anders als der charmante, manchmal aber leicht eitle Bersarin (http://bersarin.wordpress.com/2012/08/09/eigentlich-habe-ich-keine-lust-mehr-diesen-blog-zu-machen-und-drohe-damit-ihn-einzustellen/) habe ich keine Leser nötig. Es macht mir auch keinen Spaß einen Artikel zu schreiben, ich finde es sogar fummelig mit den Tags und so. Warum ich es trotzdem tue? WEIL ICH DEPPERT BIN! HAHAHAHA!

 

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30 Gedanken zu „Fuck the Energiesparlampe

  1. Motherhead

    Allerdings zeichnet sich, wie ich meine, inzwischen eine Vereinheitlichung der Energiesparlampen hinsichtlich ihrer Konstruktion ab. Ich war heute im Bauhaus (nein, nicht in dem Baustil, sondern in dem -markt) und siehe da: Es gibt jetzt sehr schöne Modelle von Osram, die quasi wie eine Glühbirne aussehen und unten so eine fluoreszierende Stange haben, durch die ein Propan-/Methan-Gasgemisch durchfließt. Wenn man da ein Feuerzeug dranhält, macht es ganz laut PUFF und das ganze schöne Bauhaus fliegt in die Luft.
    Habe ich aber nicht gemacht. Weil, dann wäre ich ja mit in die Luft geflogen. Und ich hab doch solche Flugangst.

    Aber vielleicht gibt es die Tendenz zu weniger Modellen ja bereits länger? Oder der Baumarkt hatte nicht so viel auf Lager. Habe mich mit dem Thema nicht beschäftigt, seit ich im vergangenen Jahr in ebendiesem Bauhaus ca. 200 herkömmliche Glühbirnen gekauft habe. Ich bin halt konserventief.

    Wer kann eine Übersicht über die handelsüblichen Energiesparlampen geben?

    Antwort
  2. hanneswurst Autor

    Bizarr, was man im Baumarkt alles erleben kann, die Werbung hat schon Recht.

    Die energiesparendste Lampe ist Meister Lampe. Dann folgt die Wunderlampe und auf Platz drei die Nachttischlampe (die allerdings nur Energie spart, wenn sie aus ist).

    Antwort
  3. Bersarin

    Diese Antwort, Herr Hannes Wurst, muß ich sogleich einer Freundin weiterleiten, die ein ausgewiesener Fan Ihrer Kommentare auf meinem Blog ist. Diese Frau lobte übrigens auch Ihr Logo.

    Antwort
  4. hanneswurst Autor

    Das ist sehr nett, lieber Herr Bersarin. Was gibt es Schöneres, als anderen eine Freude zu machen. Aha, sehe ich da Ihren Jahrgang in der Mailadresse? Dann sind sie ja nur zwei Jahre jünger als ich.

    Antwort
  5. Bersarin

    Nein, das ist leider nicht mein Jahrgang, sondern es handelt sich bei dieser Zahl um interne Zugangscodes einer Organisation, die im verborgenen wirkt. Aber trotzdem ein feiner Zug von Ihnen, daß Sie mich für so jung halten. Andere sehen mich eher onkelhaft. Ich bin auch Onkel, aber ein schlechter. Ich hetzte meinen Neffen auf. Jetzt, wo er anfängt 13 zu werden, möchte ich ihm die ersten Lieder von „Ton Steine Scherben“ vorsingen. Und mit 16 führe ich ihn dann an Kleist heran. Seine Generation soll es mal besser haben.

    Ist der Neffe dann 25 Jahre profitiere ich hoffentlich von seinen Frauengeschichten, und er zeigt sich ob der genossenen Bildung erkenntlich.

    ______________

    Wirken sich meine Kommentare eigentlich signifikant auf die Zugriffszahlen Ihres Blogs aus? Wenn das so wäre, dann würde ich bei Ihnen mehr kommentieren. Andererseits weiß ich ja, daß Ihnen Ihre Stammleserinnen und -leser reichen.

    Antwort
    1. hanneswurst Autor

      Handelt es sich etwa um den Orden der Discordianer? Als discordianischer Papst heiße ich Sie und Ihren Neffen dann ganz besonders herzlich willkommen. Kleist und Ton Steine Scherben – ihr Neffe wird Sie zwangsläufig bald fragen, ob Sie etwas zum Rauchen dabeihaben. Ich grübele noch, wie genau Sie von seinen Frauengeschichten profitieren werden.

      Was die Kovarianz von Kommentaren und Zugriffszahlen betrifft: diese ist definitiv positiv. Und zwar ist mir aufgefallen, dass für jeden Kommentar auch ungefähr eine Zugriffszahl dazukommt. Mir fällt gerade der Henry Darger Bildband ins Auge und ich komme mir sehr schlecht vor. Früher wurde das Tagebuch unter Verschluss gehalten, es diente der eigenen Erinnerung, nicht der Wichtigtuerei. Ich tröste mich mit den kommunikativen Aspekte eines Blogs, und das unterscheidet das Blog doch wohl von der Publikation: dass es Chat-Charakter hat.

      Antwort
      1. Motherhead

        Den Zusammenhang zwischen dem Studium Kleists (ich empfehle in diesem Zusammenhang den Klassiker „Gesellschaftskritik in Heinrich von Kleist Novellen; Mag-Arb. Freiburg 1997) und einer erhöhten THC-Affinität kann ich nur bestätigen.
        Allerdings verstehe ich nicht, Bersarin, warum du auf Frauengeschichten warten willst, bis dein Neffe 25 ist.

        Ich bin jetzt 44, mein Neffe 11. Hoffe doch sehr, dass ich noch in den Vierzigern eine intellektuell und sexuell potente Partnerin aus seinem Bekanntenkreis abbekomme. Obwohl Mutter mich seit dreißig Jahren vor diesen schmutzigen Teenager-Mädchen warnt. Aber irgendwann muss man sich doch mal emanzipieren!

        Antwort
    1. hanneswurst Autor

      Nein, „Fuck the Energiesparlampe“ war nicht der Titel meiner Magisterarbeit. Der Titel meiner Magisterarbeit war „Profitmaximierung durch intentionale Inkompatibilität – Untersuchung und praktischer Leitfaden“, (Karlsruhe 1988). Aber Du spieltest wohl eigentlich auf Mothers Magisterarbeit an, meine hast Du ja schon gelesen – es waren danach noch viele Fehler drin! Allerdings inhaltliche.

      Antwort
  6. genova68

    Ich bitte nochmals um Entschuldigung für die Fehler, die mir seinerzeit in Karlsruhe durchgerutscht sind. Und bitte stell dieses kindische Hierarchiesystem bei den Kommentaren ab. Nimm dir ein Beispiel an meinem Blog.

    Wer sich übrigens für meine Magisterarbeit interessiert, kann sich gerne melden („Aktuelle Tendenzen in der deutschen Architektur“, Berlin 1944).

    Antwort
  7. Motherhead

    Wer sagt, dass ich von MEINER Energiesparlam… äh … Magisterarbeit gesprochen habe?

    Und nennt mich nicht Mother, ihr Fucker.
    Ich heiße Motherhead. So viel Zeit musss sein.

    Antwort
      1. Bersarin

        Motherhead, diese Abbreviatur des Namens, das wird ein Kompliment gewesen sein. Nannte sich nicht auch der Chef der wunderbaren Emma Peel und von John Steed „Mutter“?

        Antwort
  8. Bersarin

    Nein, nein, Motherhead, ich schrieb nicht, daß ich auf diese Frauen wartete, sondern daß ich davon profitierte. (Sind das nicht allesamt formschöne Konjunktive?) Das macht einen erheblichen Unterschied aus! Warum seid Ihr Germanisten beim Lesen immer so ungenau?

    Diese Gedanken in bezug auf junge Frauen dachte ich mir deshalb, weil man in meinem Alter nicht mal eben so für lau 25-Jährige Frauen kennenlernt. Aber im Grunde ist mir das mittlerweile bereits zu anstrengend.

    Titel und Thema meiner Magisterarbeit sind zu kompliziert, um das hier zu nennen. Es tut mir leid.

    Antwort
  9. Motherhead

    Moment: Ab-bre-vi-a-tur … ah, ich hab’s: „Abkürzung“ meinst du! Warum schreibst du das nicht gleich?

    Ich als Arbeiterkind bestehe aber trotzdem darauf, dass man nicht nur meine Brüste, sondern auch meinen Geist wahrnimmt.

    Muss aufhören, Vera am Mittag fängt an.

    Antwort
    1. Bersarin

      Mußt nur Latein oder Italienisch können, Motherhead, dann funktioniert es auch mit dem unmittelbaren Verstehen eines Wortes! Das ist wie mit der Wahl des richtigen Geschirrspülmittels: Da klappt es dann auch mit der Nachbarin, um in für Dich anschaulichen Beispielen aus einem Arbeiterhaushalt zu sprechen. Wobei ich meine Weingläser mit der Hand spülen lasse. Ich bin sozusagen ein Handarbeiter des Geistes.

      Fremdwörter sind die Juden der Sprache. So sagt man.

      (Hannes Wurst, Ihre Kommentarsektion blüht und gedeiht, sie erfreut sich eines regen Zulaufes wie seit Jahren nicht mehr. Nie wurde aufgrund des Energiesparbedürfnisses derart viel bei Ihnen geschrieben.)

      Antwort
  10. Motherhead

    Schließe mich genova68 an: Die Hierarchisierung ist Kappes. Zu viele semantische Ebenen. Wer will sich da noch zurechtfinden?

    Antwort
  11. Motherhead

    Problem mit Hierarchien? Aber nein, mein Führer, das habe ich doch nie gesagt! Nein!! NEINNNN!!!! AARGHHHH! PIEEEEEEEP.

    A popo: Wie kommt es dass du immer so schnell antwortest, hennes? Macht es da irgendwo PIEP bei dir und du weißt, dass wieder eine Information angekommen ist?

    Antwort
    1. hanneswurst Autor

      Ja, es macht Piep, Mother. Permanent allerdings. Außerdem erhalte ich eine E-Mail Benachrichtigung, wenn ich die sog. Checkbox „Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren per E-Mail senden“ aktiviert habe. Und bei neuen Kommentaren im eigenen Blog erhalte ich sogar stets eine E-Mail Benachrichtigung.

      Antwort
  12. genova68

    Wenn es piep macht, handelt es sich wahrscheinlich um diese neumodische Erfindung namens Twitter. Ich bin jetzt auch Mitglied, es gefällt mir dort sehr gut.

    Antwort
  13. Motherhead

    Vater hat schon vor dreißig jahren gesagt, wenn wir maßlose Forderung stellten wie: „Können wir bitte mit unseren Freunden telefonieren, ohne dass du nach 5 Minuten ohne Vorwarnung das Telefonkabel rausreißt?“:

    „Bei euch piept et wohl!!“

    Seitdem komme ich mir vor wie ein Vög-klein, das ein Beinchen verloren hat und immerzu „piep“ macht.

    Antwort
  14. Motherhead

    Noch mal zum Thema Energiesparlampe: Wo in Gottes Namen kann man sich mal ausführlich beraten lassen? Und zwar von Verkäufer zu Kunde? Ich bin von der Produktvielfalt schlicht überfordert. Und Baumärkte kann man ja wohl hinsichtlich Beratung vergessen. Der einzigen Verkäufer, den ich in zweiminütiger Hetzjagd im Bauhaus einfangen konnte, meinte lapidar: „Isch bin nur Azubi.“

    Zweite Frage:Können Sie, hanneswurst, eine Zeitmaschine konstruieren, die mich in die 50er-Jahre zurückkatapultiert? In eine Zeit, in der es noch Einzelhandel, nationale Gesinnung und allzeit bereite Trümmerfrauen gab?

    Antwort
    1. hanneswurst Autor

      Bezüglich Energiesparlampenauswahl gibt es hier ein sehr verständliches Video auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=inC_zWsmuus

      Wer dann noch unentschlossen ist, verwendet die einzige, vertrauenswürdige Informationsquelle, die es gibt: http://de.wikipedia.org/wiki/Energiesparende_Leuchtmittel

      Allzeit breite Trümmerfrauen? Hmm. Das ist schwierig. Vielleicht findest Du hier etwas, auch wenn die meisten Funde Herren sind: http://www.betrunkene-dekorieren.de

      Du kannst mich natürlich gerne dutzen, liebe Mother, wir kennen uns ja schließlich seit nunmehr ungefähr 35 Jahren. Aber bitte gib jetzt keine Geschichten von der Bambinomannschaft zum Besten, denn dann könnte meine Tarnung fallen und das Blog vernichtet sich unverzüglich selber (meine Identität darf erst nach meinem Tode gelüftet werden, denn dann ist mir alles egal, jedenfalls wenn Epikur Recht behält). Ach nee, ich bin Gott, shit. Also dann darf meine Identität niemals bekannt werden.

      Antwort

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