Propagandadienst SPON knickt in Libyenfrage ein

Über Wochen hat SPON versucht, die militärische Intervention der „Koalition der Willigen“ schönzuschreiben, und schreckte nicht davor zurück dafür alle Stilmittel der Propaganda – vor allem jedoch den Appell an niedrigste Instinkte und Scheinmoralen – einzusetzen. Es zeichnet sich jedoch ab, dass die Luftangriffe als Fehlschlag zu werten sind und SPON kommt nicht umhin, die Berichterstattung jetzt wieder tendenziell an den Fakten auszurichten:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,755828,00.html

Einige Punkte aus dem Artikel:

  • Die Rebellen verfügen über Raketenwerfer [siehe Foto]
  • Die Nato bombardiert Tripolis
  • Ohne Unterstützung von Bodentruppen werden die Erfolgsaussichten der Rebellen von der Nato als gering eingestuft
  • 18 durch NATO-Luftangriffe getötete Rebellen bestätigt die NATO
  • Die NATO entschuldigt sich für den letzten Zwischenfall (5 Tote) nicht, denn die Rebellen waren ohne Wissen der NATO in Panzern unterwegs
  • NATO General meint die NATO habe „nicht die Aufgabe, die Kommunikation mit den Rebellen zu verbessern“
  • Türkei lehnt Waffenlieferungen an die Rebellen wegen Terrorgefahr ab [tatsächlich stammen ca. 20% der Terroristen im Irak aus Ost-Libyen]
  • Unter den Rebellen fordern erste Stimmen bereits ein sofortiges Ende der NATO-Unterstützung
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Ein Gedanke zu „Propagandadienst SPON knickt in Libyenfrage ein

  1. Pingback: SPON stellt fest, dass nicht alle Rebellen lieb sind « hANNES wURST, Schwellenintellektueller

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