Geheimnisvolles Mallorca: Tauchgang und Goldkuppel

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5 Gedanken zu „Geheimnisvolles Mallorca: Tauchgang und Goldkuppel

  1. bersarin

    Nun muß ich aus Neugierde heraus und als Ortskundiger doch einmal nachfragen, wo sich diese Treppe befindet. Insofern dieses überhaupt verraten werden darf und es sich nicht um ein metaphysisches Geheimversteck handelt, wo etwa das Ding-an-sich an der Grenze zwischen jener ausgemessenen Insel der Vernunft und dem stürmischen, schwer zu befahrenden Ozean seinen verborgenes Anwesen besitzt.

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    1. hanneswurst Autor

      In Port Soller suchen Sie einen Weg, die Steilküste hinter der Bar Nautilus aufzusuchen. Dort wird die Treppe Ihrer harren. Sie geht sich ansonsten nur noch selbst.

      Übrigens habe ich versucht, in Ihrem Blog den von Ihnen gepriesenen Wanderweg zu finden. Auf meinem Handy mit beschränkten Möglichkeiten ist es mir im Urlaub nicht gelungen. Vielleicht können Sie noch einmal einen Hinweis auf den Weg hinterlassen. Im Gegenzug biete ich einen Kletterweg zu einer fantastischen Hippie-Bucht.

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  2. bersarin

    Danke für den Hinweis. Ich werde beim nächsten Aufenthalt im Winter dorthin fahren und suchen und schauen.

    Aus dem Kopf diesen Weg zu beschreiben ist schwierig. Wenn man etwa in der Mitte der Bucht von Port Soller steht und aufs Meer blickt, so muß man weit nach links gehen. Man überquert ein erstes Flußbett, dann ein zweites (bei mir waren diese ausgetrocknet weil Sommer). Dann zwischen einem Hotel und einem Restaurant (oder Bar?) führt ein Weg vom Wasser weg. Wenn man diesen ein Stück geht, kommt man an eine verfallene Hotelanlage. Auf dem Weg müßten sich aber Ausschilderungen befinden. Ein Teil des Weges geht Richtung Deia und man muß einen Aufstieg zu den Hügeln oder Bergen (je nachdem) tätigen.

    Aber ich glaube, mit dieser Beschreibung habe ich mir noch nicht die Hippiebucht verdient. Goggle Maps hat mir bei der Orientierung auch nicht richtig weitergeholfen. (Ich hätte gemeint, es wäre der Weg bei der Paseo de la Platja hinein. Bin mir aber nicht sicher, will auch nicht dafür verantwortlich sein, wenn Sie sich verlaufen und in der kargen Landschaft verdursten. Ich sage Ihnen auch jetzt schon, daß meine Anwälte sämtliche Klagen auf Schadensersatz abschmettern werden.)

    Möglicherweise kann man den Weg aber auch bei der Touristeninformation erfragen. (Ich weiß gar nicht, ob es sowas auf Mallorca überhaupt gibt)

    Beim nächsten Aufenthalt werde ich aber an Sie denken und sehen, was ich tun kann.

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    1. hanneswurst Autor

      Aha, auch die Bucht von Port Sollier. Sehr schade, das hätte ich ausprobiert. Ich nehme an, es geht von Platja d’en Repic vielleicht in Richtung Leuchtturm, von dort aus müsste es auch eine Möglichkeit geben, bis zur verwunschenen Hippie-Bucht zu gelangen. Vorher würde man Bens d’Avall passieren, ein empfehlenswertes Restaurant mit herrlichem Sonnenuntergangsblick. Weiter Richtung Deia findet man das schöne Hotel Costa Dor, welches auch schon in der Nähe der Hippie-Bucht ist.

      Der einfachste Weg zu dieser Bucht ist es, den Privatparklatz des Costa Dor zu nutzen, durch das Hotel zu gehen (den Swimming Pool rechts liegen lassen) und dem „Platja“ Schild zu folgen. Man hat dann ca. zwei Kilometer Bergabstieg vor sich, und dieser kurze Weg durch Affenbrot- und Feigenbäume ist einer der herrlichsten Wege, die ich überhaupt kenne.

      Wenn man jedoch legales Parken bevorzugt, dann gibt es einen alternativen Weg zur Bucht: Man parke in der nicht ausgeschilderten Cala Deia und nehme den Wanderpfad, der am Ende des Parkplatzes vor den Stufen zum Strand rechts in die Höhe führt. Man orientiere sich an den blauen und roten Punkten, am Anfang ist es schwer den richtigen Pfad zu finden und man läuft in ein paar Sackgassen. Das wird jedoch mit einem herrlichen Kletterpfad belohnt, mit Simsen die an Abgründen entlangführen und mit teilweise steilen Stellen, an denen der ortansässige Wanderverein Hilfsseile ausgelegt hat. Nach ca. drei Kilometern mit fast durchgängigem Meeresblick kommt man zu besagter Badebucht, die auch über ein ausgelegtes Kletterseil erreichbar ist. Dort trifft man auch in der Hauptsaison hauptsächlich Undeutsche, die sich an der Naturquelle laben und den vorrätigen Schlamm als Sonnencreme verwenden. Die Bucht ist sehr felsig und bei Seegang ist das Schwimmen schwierig. Auch diese Bucht ist ein Paradies für Schnorchler.

      Ein Geheimtipp, der auf keinen Fall im Internet veröffentlicht werden sollte.

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  3. bersarin

    Danke sehr für den Tip. Zum Glück lesen diese Beschreibung ja nur Sie, Genova und ich. Aber trösten Sie sich, auch mein Blog hat nur sechs bis sieben treue Leser.

    Wenn ich allerdings „Kletterseile“ und „Abgründe“ lese, so erfordert der Weg sicherlich einiges an Training. Ich werde also demnächst um eine Versetzung nach Masar-e-Scharif bitten, um wieder zu Kräften zu kommen.

    Was Sie von den Affenbrot- und Feigenbäumen schreiben, trifft auch auf den Weg nach Soller zu; vielfach befinden sich dort Olivenhaine. Man wandert auf diesem verschlungenen Pfad zudem durch einen Nadelwald, der im Sommer einen wunderbaren Geruch von Harz und Nadeln verströmt. Sie sehen: die Kritischen Theoretiker und Adorno-Rekonstrukteure, welche das Grandhotel Abgrund bewohnen, neigen zu einer extremen Empfänglichkeit für Sinnliches.

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